Kleine Tipps und Tricks rund um Linux

Kleine Tipps und Tricks rund um Linux, die einem das Leben mit Linux leichter machen.

Linux Mint 13 Maya (Ubuntu 12.04 Precise), Linux Mint 17 Qiana (Ubuntu 14.04 Trusty), Linux Mint 17.1 Rebecca (Ubuntu 14.04 Trusty), Linux Mint 17.2 Rafaela (Ubuntu 14.04 Trusty), Linux Mint 17.3 Rosa (Ubuntu 14.04 Trusty), Linux Mint 18 Sarah (Ubuntu 16.04 Xenial), Linux Mint 18.1 Serena (Ubuntu 16.04 Xenial), Linux Mint 18.2 Sonya (Ubuntu 16.04 Xenial), Linux Mint 18.3 Sylvia (Ubuntu 16.04 Xenial)

LightDM update Mint 18.2

Wer sein Linux Mint 18.1 (Serena) auf Linux Mint 18.2 (Sonya) upgedatet hat, siehe LinkVersions-Upgrade, bekommt leider die Vorzüge des neuen Display Managers LightDM nicht geboten.
Dieser wird nur bei einer Neu-Installation installiert.

Die Vorteile des LightDM sind gegenüber dem alten MDM:

  • Individuellere Konfigurierbarkeit
  • Gast-Zugang
  • Evtl. schnellerer Start des Sytems


LightDM ist unter Linux Mint 18.2 (Sonya) aber einfach zu installieren. (Alles eine Zeile). Mit dem Befehl lässt sich die Einstellung auch auf die Default-Werte zurücksetzen.

sudo apt-get install lightdm lightdm-settings slick-greeter apparmor -y && sudo apt-get purge mdm mint-mdm* -y && sudo dpkg-reconfigure lightdm && echo -e "[Seat:*]\nautologin-guest=false\nautologin-user-timeout=0" | sudo tee /etc/lightdm/lightdm.conf


Bei der Konfigurations-Abfrage natürlich LightDM auswählen ;-)

Anschliessend den Rechner bitte neu starten.


Leider fehlt in der Anmeldefenster Konfiguration des slick-greeters noch die Einstellung für das Automatische Anmelden.
So kann der Benutzer gesetzt werden.
Bitte genau so kopieren und ins Terminal einfügen. Damit wird der Aktive Nutzer in die Config Datei von LightDM eingetragen.

echo "autologin-user="$USER | sudo tee -a /etc/lightdm/lightdm.conf


nach reboot wird der genutzte Benutzer automatisch angemeldet.

Ebenfalls lässt sich Numlock noch nicht in den GUI Settings von LightDM (Anmeldefenster) aktivieren. Auch das ist einfach zu realisieren.
Dazu bitte das Paket numlockx in synaptic installieren.

Anschliessend wird mit dem folgenden Befehl im Terminal, der Numlock in LightDM aktiviert.

echo "greeter-setup-script=/usr/bin/numlockx on" | sudo tee -a /etc/lightdm/lightdm.conf


Nach erneutem starten des Computers, ist Numlock im Anmeldebildschirm eingeschaltet.

Um z.B. Autologin oder Numlock on rückgängig zu machen, wird die entsprechende Zeile in der /etc/lightdm/lightdm.conf gelöscht, eine # (REM) vor die Zeile gestellt oder mit dem oberen ersten Befehl auf die Default-Einstellung zurückgestellt. Zum bearbeiten den System Editor aufrufen.

gksudo xed /etc/lightdm/lightdm.conf

VirtualBox Installation

Um unter Linux Mint 18.x (Ubuntu 16.04) Virtualbox zu installieren, muss im Bios / Firmware des Rechners die Virtuelle Unterstützung VT-x bzw. AMD-V aktiviert werden, und es werden folgende Pakete benötigt.
Am besten in der Synaptic Paketverwaltung installieren.

virtualbox, virtualbox-ext-pack, virtualbox-guest-additons-iso, virtualbox-dkms, virtualbox-qt


Das so mit installierte Extension-Pack muss noch in Virtualbox integriert werden:
In Virtualbox > Datei > Einstellungen > Zusatzpakete, das unter
/usr/share/virtualbox-ext-pack abgelegte .vbox-extpack auswählen und installieren.



Um Virtualbox unter Linux Mint 17.x (Ubuntu 14.04) zu installieren, muss im Bios / Firmware des Rechners die Virtuelle Unterstützung VT-x bzw. AMD-V aktiviert werden, und es werden folgende Pakete benötigt.

virtualbox, virtualbox-qt, virtualbox-dkms, virtualbox-guest-addons-iso

Um USB-Zugriff auf das Host System zu ermöglichen, muss bei Mint 17.x noch das zur installierten Version passende Extension Pack von der Oracle Virtualbox Internet Seite herunter geladen und in Virtualbox installiert werden.
externer LinkVirtualbox Download Seite
Anschliessend wird das heruntergeladene Virtualbox_Extension_Pack in
Virtualbox > Datei > Einstellungen > Zusatzpakete
hinzugefügt.

Damit ist die Installation auf dem Host System (das Betriebssystem auf dem VirtualBox läuft) fast abgeschlossen.

Um Funktionen des Hosts, vom Gast System (das Betriebssystem das in der Virtuellen Maschine in VirtualBox installiert wird), nutzen zu können, ist noch folgende Einstellung notwendig.

Der Host User muss Mitglied in der Gruppe vboxusers sein, um USB Geräte im Gast einbinden zu können und die Nutzung von Gemeinsamen Ordnern möglich ist.
(Genau so in das Terminal kopieren)

sudo adduser $USER vboxusers


Nach der Installation ab und wieder anmelden oder neu booten, da erst dann die neue Gruppenzugehörigkeit wirksam wird.


Damit sollte Virtualbox zur installation von virtuellen Gast Systemen bereit sein.

Im installierten Gast Betriebssystem muss dann nur noch im laufenden Gast System unter Geräte > Gasterweiterungen einlegen, die Gasterweiterung als Laufwerk gemountet, und installiert werden. Nach erfolgter Installation kann das Laufwerk wieder ausgeworfen werden.

Bei einem installierten Linux Gast in der Virtuellen Maschine, muss der VM User Mitglied in der Gruppe vboxsf sein
(sudo adduser $USER vboxsf und anschliessend ab und wieder anmelden), damit Zugriff auf gemeinsame Ordner des Host Systems möglich ist.

Linux Mint 18.x schneller booten

Ab Linux Mint 18.x (Ubuntu 16.04) läuft das System unter Systemd. Einige der Standardmässig startenden systemd.services werden nur in selteneren Fällen benötigt, und können abgeschaltet werden um den Boot des Systems zu beschleunigen, die Bootzeit zu verkürzen.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, welche .service Units im System gestartet wurden, und wie lange sie gebraucht haben, lässt sich mit den Befehlen

systemd-analyze blame


und die Boot Zeit mit

systemd-analyze time


und welche Units besonders lange laufen

systemd-analyze critical-chain


im Terminal erkunden. Der Befehl wird mit Q beendet.

Manche .service Dienste werden nur sehr selten benötigt. So z.B.
ModemManager.service. Dieser wird nur für Interne Analog Modem und UMTS Modem genutzt.
NetworkManager-wait-online.service. Dieser teilt nachfragenden Anwendungen mit ob eine Online Verbindung besteht. Normalerweise nicht genutzt.


Nicht genutzte .services kann man de-aktivieren. Hier die genannten.

sudo systemctl disable ModemManager.service

sudo systemctl disable NetworkManager-wait-online.service


So kann man durch testen die Boot zeit verringern.

Weitere Kandidaten wären:
speech-dispatcher.service Wenn man kein Text-to-Speech benutzt. (Vorlese Funktion o.ä.)
pppd-dns.service Wenn keine ISDN Internet-Verbindung genutzt wird.
lvm2-monitor.service Wenn kein LVM (Logical Volume Manager Laufwerke) genutzt wird.

Sollten apt-daily.service und apt-daily-upgrade.service durch lange Start-Zeiten auffallen, können diese unter Linux Mint normalerweise nicht benötigten Services deaktiviert werden.

sudo systemctl disable apt-daily.timer apt-daily-upgrade.timer


Sollte etwas nach dem deaktivieren nicht mehr funktionieren, lässt sich ein .service analog zum disable, mit enable, einfach wieder aktivieren.

sudo systemctl enable ServiceName


Anschliessend sollte mindestens zwei mal neu gebootet werden, damit Ureadahead die geänderte Konfiguration beim Boot in den Speicher schreiben kann.

Ausserdem sollte man in Laufwerke im Menü schauen ob der Cache für die Festplatten eingeschaltet ist. > Laufwerkseinstellungen.

Eigene Service Unit für Reboot und Shutdown unter Systemd

Linux Mint 18.x und Ubuntu 16.04 (Xenial) bauen nun auf Systemd Init-System auf.
Dies bedeutet einige Änderungen gegenüber den Vorgänger Versionen.

Hier ein Beispiel für eine .service Unit die bei Poweroff (Shutdown / Rechner ausschalten) und Reboot (Neu Starten) ausgeführt wird.
Die relevanten Verzeichnisse sind /lib/systemd/system/ und /etc/systemd/system/

Als root / Administrator eine eigene Service Unit in /lib/systemd/system/ anlegen. (Datei neu erstellen).
Hier es-shutdown.service mit folgendem Inhalt anlegen, und darin den Pfad zum home/username anpassen.

[Unit]
Description=shutdown reboot action script E-Soft www.ehlertronic.de
DefaultDependencies=no
Before=poweroff.target reboot.target

[Service]
Type=oneshot
#zum testen
#wichtig: voller Pfad zur Executable
ExecStart=/bin/sh -c 'echo "shutdown läuft" >> /home/GenutzerUsername/shutdown.log'
#eigenen Programm Aufruf .. # entfernen. Programme/Befehle werden von hier als root gestartet.
#ExecStart=voller Pfad zur Anwendung
#ExecStart=voller Pfad zur Anwendung

[Install]
WantedBy=poweroff.target reboot.target


Wenn man nicht genau weiss, wo sich eine Programm Executable genau befindet, kann man das mit

whereis programmname


im Terminal erkunden. (Gross / Kleinschreibung beachten, meistens klein geschrieben)

Anschliessend den .service aktivieren.

sudo systemctl enable es-shutdown.service


die eigene (custom) unit wird so aktiviert und in /etc/systemd/system/
unter wantedby /*target.wants/ (hier poweroff.target.wants reboot.target.wants) als einge Unit eingetragen.

Zum testen kann man dann

sudo systemctl status es-shutdown
oder
sudo systemctl start es-shutdown
oder nach Änderungen
sudo systemctl daemon-reload
oder zum de-aktivieren
sudo systemctl disable es-shutdown


ausführen.
Wenn alles richtig gemacht wurde, wird die Unit bei Shutdown und Reboot ausgeführt und eine log Datei im Persönlichen Ordner erstellt.

Eigenes Hook Script für Sleep / Resume unter Systemd

Linux Mint 18.x und Ubuntu 16.04 (Xenial) bauen nun auf Systemd Init-System auf.
Dies bedeutet einige Änderungen gegenüber den Vorgänger Versionen.

Um Aktionen vor und nach Ruhezustand (Hibernate) und Bereitschaft (Standby) zu realisieren, ist es im Gegensatz zur hier genannten Lösung mit einer .service Unit, einfacher und übersichtlicher mit einem Script zu erledigen. Dies funktioniert ähnlich wie unter den Vorgänger Versionen, nur die Syntax hat sich geändert.

Dazu wird ein Script in /lib/systemd/system-sleep/ erstellt. Dazu den Ordner als Administrator öffnen und eine Datei mit frei wählbaren Namen anlegen. Die Dateien im genannten Ordner werden in der angezeigten Sortier-Reihenfolge abgearbeitet. Um ein Script nach den bereits vorhandenen zu starten, muss es entsprechend benannt werden.
Z.B. z-01es-sleep.sh, damit es erst nach den bereits vorhanden abgearbeitet wird.

In die neu erstellte Datei fügt man folgendes ein.

#!/bin/sh
case $1/$2 in
    pre/*)      
       #standby / suspend / hibernate schlafen gehen
       #wichtig: voller Pfad zur Executable
         /bin/sh -c '/usr/bin/play -v 1.0 /usr/share/sounds/freedesktop/stereo/service-logout.oga'
       # hier weitere Befehle
    ;;
    post/*)
      #standby / suspend / hibernate aufwachen 
      #wichtig: voller Pfad zur Executable
       /bin/sh -c '/usr/bin/play -v 1.0 /usr/share/sounds/freedesktop/stereo/service-login.oga'
      # hier weitere Befehle
    ;;
esac


und setzt die Datei in den Eigenschaften auf Ausführbar.

"hier weitere Befehle" natürlich durch die eigenen ersetzen, und das rem davor (#) entfernen.
Die Programme/Befehle werden als root ausgeführt.
Die Befehle unter pre/*) werden bei Beginn von standby / hibernate ausgeführt.
Die Befehle unter post/*) werden bei Rückkehr aus standby / hibernate ausgeführt.

Wenn alles richtig gemacht wurde, sollte es nach Start von Standby (Bereitschaft) oder Hibernate (Ruhezustand) und nach Rückkehr (resume) einen Sound geben.

Checkdisk / Laufwerksüberprüfung

Wenn man seine Laufwerke mit checkdisk, z.B. nach einem Stromausfall oder nach einem System Crash (was ja zum glück unter Linux sehr selten passiert) überprüfen lassen möchte, braucht nur folgenden Befehl ins Terminal kopieren

sudo touch /forcefsck


und nach blinder Eingabe seines Admin Passwortes mit Enter ausführen. Es kommt keine Bestätigung.
Anschliessend das System neu starten. Beim Start werden alle automatisch eingehängten, in der Fstab (siehe LinkLaufwerks-Mount) eingetragenen Partitionen, überprüft.

Ebenfalls kann man eine regelmässige Überprüfung anlegen.
Dazu wird die zu prüfende Partition angegeben. (siehe Laufwerke im Menü)

Das Xx ist durch die passende Partition zu ersetzen. Z.B. sda1 für die erste Partition der ersten Platte, sda2 die zweite, sdb1 erste Partition der zweiten Platte... usw.
z.B.

sudo tune2fs -c 30 /dev/sdXx


Hier wird nach 30 Boots, automatisch die angegebene Partition überprüft.

Um zu Prüfen wie der Zähler momentan steht

sudo tune2fs -l /dev/sdXx | grep -i "mount count"


Somit kann man Datenverlusten effektiv vorbeugen.

Kernel Upgrade / Aktualisierung

Unter Linux Mint ist ein Kernel upgrade einfach zu realisieren.

Besonders wenn man neuere Hardware sein eigen nennt, kann es sehr sinnvoll sein einen neueren als den mit der Installation installierten Kernel zu testen. Wenn z.B. W-Lan,  Grafik, Sound, Bluetooth nicht richtig funktioniert, oder andere Hardware nicht richtig angesprochen wird.
Neuere Kernel beinhalten auch neuere / verbesserte Treiber Module. Bei älterer Hardware, kann es manchmal auch sinnvoll sein, einen älteren Kernel auszuprobieren.

Unter Linux Mint geht das einfach über die Aktualisierungsverwaltung / Updater Mint-Update in der Leiste, mit dem auch die System Updates organisiert werden.
Dazu dort im Menü unter Anzeigen > Linux-Kernel, am besten den neusten Kernel der aktuellen Linie auswählen und Installieren.
Nach Abschluss der Installation den Rechner neu starten.

Wenn sich herausstellen sollte, dass irgend etwas mit dem neu installieren Kernel nicht richtig funktioniert, kann man das System mit einem alten Kernel neu starten.
Dazu beim Start des Rechners die linke Shift (Umschalt) Taste gedrückt halten und in dem dann startenden Grub2 Menü, unter > weitere Optionen, den älteren Kernel-generic auswählen und damit neu starten. Installierte, nicht geladene, und nicht mehr benötigte Kernel kann man im genannten Menü im Updater deinstallieren / entfernen.
Das System startet automatisch immer mit der neuesten installierten Kernel-Version.

Welche Kernel-Version gerade geladen ist, erfährt man im Terminal mit

uname -r


Im Gegensatz zu einem Wechsel der ganzen Kernel-Linie in der Synaptic Paketverwaltung oder im Terminal, bleibt die so installierte Kernel-Version auch bei erscheinen einer neueren Version erhalten, und wird nicht automatisch upgedatet, wenn man ab Mint 18.x in der Aktualisierungsverwaltung > Bearbeiten > Einstellungen die Funktionen Kernel-Aktualisierungen immer anzeigen und Kernelaktualisierungen immer auswählen und vertrauen, deaktiviert. Dies kann bei Produktiv eingesetzten Systemen durchaus von Vorteil sein.

Passwörter und Verschlüsselung

Bei einigen Programmen wird zur Absicherung der Zugangsdaten Passwörter und Verschlüsselung / Schlüsselbund (Seahorse) genutzt. Manchen mag es stören, wenn bei Nutzung eines solchen Programms, z.B Chromium, Google Chrome oder eines Mobilfunk Sticks, immer erst das Passwort in Passwörter und Verschlüsselung eingegeben werden muss.

Dies lässt sich leicht ändern.

Passwörter und Verschlüsselung / Schlüsselbund im Menü aufrufen,
mit rechtsclick auf > Anmeldung > Passwort ändern

nach Abfrage des Administrator Passworts wird nach einem neuen Passwort gefragt.
Diese beiden Felder leeren, oder falls sich das Administrator / Systempasswort geändert hat, das neue Passwort dort eintragen.
Nun können die dort hinterlegten Passwörter ohne vorhergehende Passwort Abfrage genutzt werden.

Man solle sich aber bewusst sein, dass diese Passwörter bei leerem Passort nicht mehr gesichert sind und jeder der zugriff auf ein laufendes System hat, die Passwort geschützten Programme nutzen kann.

Netzwerkverbindungen Samba / SMB

Um zwei Rechner miteinander zu verbinden, geschieht das im Normalfall mit Samba. Samba ist bis Linux Mint 17.x schon automatisch installiert.

Ab Linux Mint 18, ist samba nicht mehr automatisch installiert. Die Pakete samba, samba-vfs-modules und cifs-utils am besten mit der Synaptic-Paketverwaltung nachinstallieren. Unter Linux Mint Cinnamon sollte nemo-share und unter Linux Mint Mate caja-share auch installiert werden.

Nach der Installation, ab und wieder anmelden, oder neu booten.
Der User muss Mitglied der Gruppe sambashare sein. Siehe Benutzer und Gruppen in den Systemeinstellungen bzw. groups im Terminal.

Dieses Netzwerk Protokoll erlaubt den Zugriff auf freigegebene Ordner eines Rechners im Netzwerk. Dabei spielt es keine Rolle ob es ein Linux, Windows, oder OSX (Apple) Rechner ist.

Um Zwei Linux Rechner zu verbinden, gibt man zuerst die betreffenden Ordner, z.B. Bilder oder Dokumente auf dem Rechner, auf den zugegriffen werden soll (Server), frei.
> Rechtsclick auf den Ordner > Freigabeoptionen oder > Eigenschaften > Ordner Freigeben.

Hier stellt man ein, was vom anderen Rechner erlaubt ist. Lesen und Schreiben, oder Zugriff ohne Passwort (Gastzugang, Jeder)

Wenn man den Zugriff per Zugangsdaten sichern möchte, muss ein Samba User gesetzt werden. Dies geschieht nicht automatisch bei der Installation oder Erstellung der Freigabe! Der anzulegende User muss auf dem Samba Server Rechner vorhanden sein.

Genau so kopieren und ins Terminal einfügen.

 

sudo smbpasswd -a $USER


und ein Samba Zugriffs-Passwort für den aktuellen User setzen. Es empfiehlt sich, ein anderes PW als das Admin (sudo) PW des Rechners zu nehmen. Anschliessend den Rechner neu starten.

Um zu prüfen welcher User in Samba angelegt wurde.

sudo pdbedit -L -v


Nun kann man vom anderen, zugreifenden Rechner (Client) im Dateimanager (Persönlicher Ordner) unten links > Netzwerk > auf den Rechner zugreifen, und sich mit dem Usernamen und eben gesetzten Passwort des anderen Rechners anmelden. Wenn man möchte, kann man sich diese Verbindung als Lesezeichen hinzufügen.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist noch die Arbeitsgruppe. Unter Mint Standardmässig WORKGROUP.
Sollte man auf ein Windows System zugreifen wollen, das einer anderen Arbeitsgruppe angehört, muss die Arbeitsgruppe des zugreifenden Rechners noch angepasst werden. Dies geschieht in der Samba Konfigurations-Datei /etc/samba/smb.conf. Dort unter workgroup = WORKGROUP, WORKGROUP entsprechend ändern, (Grosschreibung) und den Rechner neu starten.

Möchte man eine externes Netzwerk-Laufwerk dauerhaft beim System-Start einbinden (mounten) kann man analog zur LinkNAS Einbindung vorgehen.

Zugriffsrechte des Home Ordners

Der ein oder andere Einsteiger versucht Programme mit grafischer Oberfläche (GUI) im Terminal als SuperUser (Administrator) mittels sudo oder su zu staten, weil die Folgen nicht bekannt sind. Ebenfalls werden oft Programme die nur den eigenen Account betreffen, als Admin gestartet.

Das verursacht dann später häufig Probleme und ein merkwürdiges Verhalten des Systems oder einzelner Programme, z.B. geänderte Einstellungen werden nicht abgespeichert, da die Programme dann als root gestartet wurden, und die dabei veränderten Daten / Einstellungen und Dateien hinterher als Eigentümer root ausweisen, und sie als normaler User nicht mehr zu ändern oder gar zu lesen sind.

Nicht System-Programme, also Programme / Befehle die keine Änderungen am System nach sich ziehen, sollten nicht mit sudo oder su gestartet werden.
Wenn dies doch gewünscht wird, sollten Programme mit grafischer Oberfläche (GUI) mit gksudo gestartet werden.
so z.B. der GUI Systemeditor oder GUI Programme die Admin-Rechte verlangen.

Sudo also nur gebrauchen, wenn unbedingt notwendig. Z.B. bei Fehlermeldungen ala
Permission denied oder ...sind Sie root?

Um zu Prüfen ob man sich seine Rechte bereits durch solche falsche Anwendung des sudo Befehls verbogen hat, kopiert man diesen Befehl ins Terminal, und führt ihn aus. Der Befehl verändert nichts.

find ~ -user root -ls


Sollten hier Ausgaben kommen, sind Rechte im Home Ordner verstellt worden.
Dies kann man einfach korrigieren. Den Befehl genau so ins Terminal kopieren und ausführen.
Wichtig: Vor Ausführung des Befehls, evtl. ins /home eingehängte Netzwerk-Laufwerke / NAS / Web-Server Verzeichnisse, aushängen.

sudo chown -R -v $USER:$USER /home/$USER/


Anschliessend noch mal mit dem oberen Befehl kontrollieren. Wenn dann keine Ausgabe kommt, ist alles wieder richtig gesetzt. :-)
Dieser Befehl ist auch hilfreich, wenn Daten aus einem anderen /home oder aus einer Datensicherung wieder in das genutzte /home (Persönlicher Ordner) kopiert wurden.


Hin und wieder gibt es beim Start des Systems danach einen Fehler bei Zugriff auf die Datei .dmrc
Datei $HOME.dmrc besitzt ungültige Zugriffsrechte und wird deshalb ignoriert. Dadurch kann die Standardsprache und -sitzung nicht gespeichert werden.
Diesen Fehler kann man durch

 

sudo chmod 600 /home/$USER/.dmrc


beseitigen.

Audio Einstellungen

Wer Probleme mit seiner Audio / Sound Ausgabe hat, dem bietet das TUI Programm

alsamixer


im Terminal ausgeführt, diverse Einstellungen für die Ansteuerung von Audio Ein und Ausgängen, wie Analog Audio, HDMI Digital Audio, Sorround, S/PDIF und Mikrofon.

Das Programm wird über die Tastatur gesteuert.
Wichtig: Oft, je nach Soundkarte, befinden sich rechts der Start-Anzeige noch weitere Einstellungen die mit Cursor Taste Rechts erreicht werden. Die Lautstärke Werte lassen sich mit Cursor Auf / Ab anpassen.

Weitere Infos finden sich im Ubuntu Wiki zu externer LinkAlsamixer


Somit kann die Klangeinstellung differenzierter eingestellt werden, als es oft über die Standard Einstellungen des Desktops möglich ist. Damit optimalen Musik Genuss nichts im Wege steht..

Sollten sich die Audio Einstellungen total verstellt haben, oder plötzlich ein Audio Gerät nicht mehr vorhanden sein, hilft oft das löschen der vorhanden Einstellungen unter /.config/pulse (Versteckter Ordner). Den Ordner pulse löschen und den Rechner neu starten.

PPA Quellen Fehler / dpkg Fehler

Wer sich Fremd-PPAs in das System eingebunden hat, diese aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr funktionieren, bekommt beim System Paketquellen Update ein rotes X Kreuz in der Aktualisierungsverwaltung / Updater und Fehlermeldungen ala...

Fehlschlag beim Holen von http://
404 Fehler


GPG-Fehler: http://XXXX XXXXX Release: Die folgenden Signaturen konnten nicht überprüft werden, weil ihr öffentlicher Schlüssel nicht verfügbar ist: NO_PUBKEY

Einige Indexdateien konnten nicht heruntergeladen werden. Sie wurden ignoriert oder alte an ihrer Stelle benutzt.

dpkg: Fehler beim Bearbeiten von

dpkg: Abhängigkeitsprobleme verhindern Konfiguration von

Abhängigkeitsprobleme - verbleibt unkonfiguriert

Paket konnte nicht installiert werden. Wiederherstellung wird versucht

Oftmals hilft ein Auffrischen in der Aktualisierungsverwaltung, wenn nichts am System verändert wurde.

Fehlerhafte Paketquellen kann man einfach ausschalten.
Dazu wird im Menü > Anwendungspaketquellen geöffnet und dort die fehlerhafte(n) Quelle(n) in PPAs oder Zusätzliche Paketquellen deaktiviert oder entfernt (gelöscht).

Bei weiteren Fehlern ist es sinnvoll, dort unter Wartung,
Mergelist Probleme beheben und Zurückgebliebene Konfigurationen entfernen
ausführen. Dies beseitigt auch weitere Fehler im Bereich der Aktualisierung.

Danach die Anwendungspaketquellen wieder schliessen und
zu guter Letzt in der Aktualisierungsverwaltung / Mint Update die Paketquellen Auffrischen / Aktualisieren oder im Terminal das System mit einem Voll-Level Upgrade auf den aktuellen Stand bringen.
Siehe LinkUp to Date.

Sollte man nichts an seinem System verändert haben, kann es auch sein, dass schlicht und einfach ein Quellen-Server ausgefallen ist. Sowas kommt hin und wieder vor. Dann keinem wilden Aktionismus verfallen, sondern einfach abwarten bis der Server wieder da ist ;-) 

PDF erstellen

Viele Einsteiger kennen die elegante Möglichkeit nicht, PDF's (Portable Document Format) einfach per Druck auf einen PDF-Drucker zu erstellen. Dieses Format ist das momentan bevorzugte Dokumenten Austausch-Format, da es auf nahezu jedem System gelesen werden kann.

Eine einfach anzuwendende Lösung bietet cups-pdf. Cups-pdf ist ein PDF Distiller / Generator.

cups-pdf in der Synaptic-Paktverwaltung im Menü suchen und installieren

oder

sudo apt-get install cups-pdf


im Terminal ausführen.

Nach der Installation hat man einen neuen Drucker Namens PDF im System. Nun kann man von jeder Anwendung die Drucken kann, Ausdrucke über diesen Drucker als PDF ausdrucken. Diese landen anschliessend im Persönlichen Ordner unter PDF.

UTF-8 Fehler bei Kernel Update

Wer seinen Kernel auf eine neuere Version updatet, bekommt dabei häufig die Fehlermeldung:

Warning: No support for locale: de_DE.utf8

Dies stellt eigentlich kein Problem dar. Dem Schönheitsfehler kann aber leicht abgeholfen werden.

Mit diesem Befehl (alles in einer Zeile ins Terminal kopieren) und warten bis der Prompt ~ $ wieder da ist.

sudo dpkg-reconfigure locales -u && sudo update-locale LANG=de_DE.UTF-8 && sudo locale-gen --purge --no-archive && sudo update-initramfs -u -k all


wird das Sprach-System neu konfiguriert, und der Fehler taucht nicht mehr auf.

Flash DRM Video Fehler

Wer sich unter neueren Linux-Mint (Ubuntu) Versionen, DRM (Digital Rights Management) Videos auf diversen Streaming Mediatheken wie RTL-Now, RTL2-Now, Vox-Now, Sat1, Pro7, Clipfish, Amazon-Prime und anderen privaten Anbietern und Sendern im Firefox Browser ansehen möchte, bekommt oft eine Fehlermeldung zu einem Problem mit DRM mit Flash Video. Die evtl. vorgeschaltete Werbung erscheint, doch beim Abruf des eigentlichen Contents, gibt es eine Meldung oder der Film wird gar nicht erst geladen. Kein Inhalt wird angezeigt.

Der Grund dafür ist eine nicht mehr aktuelle HAL Version.

Ab Linux Mint 17.2 ist libhal1-flash in den Mint Quellen, und kann in der Synaptic Paketverwaltung installiert werden.

Für ältere Versionen gibt es Abhilfe mit einer an die Linux Versionen angepasste Version.

externer LinkDie aktualisierte Hal-Flash Version kann von hier eingebunden werden.


Wer die Externe Quelle nicht fest einbinden möchte, kann sich LibHal1-Flash.deb, die für sein System

externer Linkpassende .deb herunterladen,

und im Download Ordner durch Doppelclick mit dem Gdebi-Paket-Installationsprogramm installieren. Für Mint 17.x die Trusty Version nehmen.

Anschliessend ist es meist notwendig die alten Flash-Player Einstellungen zu Löschen.

Dazu öffnet man im Menü die Adobe Flash Player Einstellungen und löscht unter >Erweitert > Alle löschen  (beide Häkchen an) alle alten Browser Einstellungen.

Sollte sich Adobe Flash Player nicht im Menü finden lassen, lässt sich das durch die Installation des Pakets adobe-flash-properties-gtk
in der Synaptic-Paketverwaltung nachholen.

Wenn alles so durchgeführt wurde, lassen sich nun DRM Rechte geschützte Flash Medien Inhalte abspielen.

Eine Empfehlung: Flash Plugin im Firefox Menü > Add-ons > Plugins deaktivieren (nie aktivieren), da viele Seiten schon HTML5 Player anbieten, wenn kein Flash erkannt wird.
Um Flash bei bedarf schnell Ein und Aus zu schalten, wäre z.b. externer LinkFlash Disable gut geeignet. Damit lässt sich das Flash Plugin mit einem Click schalten.

Dateien Kopieren / Verschieben / Verknüpfung erstellen / Video aufnehmen

Da ich immer wieder gefragt werde :-)

Wie löst man verschiedene Aktionen beim verschieben (drag&drop) von Dateien / Daten aus. Hier die Tastaturkürzel für Daten Operationen:

Im Dateimanger beim Verschieben (linke Maus Taste gedrückt halten) einer Datei mit zusätzlich gedrückter

Strg/Ctrl Taste

Kopiert eine Datei

Shift (Umschalt Taste)   

Verschiebt eine Datei

Strg/Ctrl-Shift Tasten           

Legt eine Verknüpfung an / Symlink

Alt Taste                     

Bringt eine Aktions Abfrage


Die jeweilige Aktion, wird dann durch ein kleines Symbol angezeigt.


Unter Cinnamon kann man ohne Zusatz Software, ein Video der laufenden Sitzung aufnehmen.

Strg-Alt-Shift-r startet die Aufnahme. Zu erkennen an einem roten Punkt unten rechts auf dem Desktop. Der gleiche Tastatur-Befehl stoppt die Aufnahme wieder.
Das aufgenommene Video befindet sich im Persönlichen Ordner als *webm Video.

Grafisches Boot Logo (Splash Logo) wieder herstellen

Wer einen alternatives, geschlossenes Grafik Treiber Modul, z.B. von Nvidia oder ATI / AMD installiert hat, wird beim Rechner Start mit einem Text Boot Screen begrüsst. Das grafische Boot Logo / Splash Screen ist verschwunden.

Dies kann man leicht ändern.

Dazu trägt man in die Datei

/etc/default/grub


indem man im Dateisystem den Ortner /etc/default als Root / Administrator öffnet und die Datei grub bearbeitet, folgendes einträgt und speichert.

# The resolution used on graphical terminal
# note that you can use only modes which your graphic card supports via VBE
# you can see them in real GRUB with the command `vbeinfo'
GRUB_GFXMODE=1024x768
GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX=1024x768x16


Das sollte dann so aussehen. (Die Raute (#)) vor den beiden zuletzt genannten Zeilen entfernen. Die Auflösung des Boot Splash Screens kann man ggf. auch verändern.

Anschliessend muss Grub mit

sudo update-grub


Aktualisiert werden.

 

Wenn das geschehen, wird das grafische Boot Screen Logo folgendermassen gesetzt, und das Mint  Logo (idr. die 1) ausgewählt.

sudo update-alternatives --config default.plymouth


Zu guterletzt noch das RamFS neu generieren.

echo "FRAMEBUFFER=y" | sudo tee /etc/initramfs-tools/conf.d/splash && sudo update-initramfs -u -k all


Warten bis der Prompt ~ $ wieder da ist, und den Rechner neu starten. Nun sollte das grafische Boot Logo wieder da sein.

Firefox Deutsch als Standard-Sprache

Leider wird bei der Mint Installation von Firefox, die Standard-Sprach Einstellung, de-de nicht gesetzt. Dies hat zur folge, dass viele Seiten nicht automatisch auf die deutschen Seiten wechseln, und die englischen Seiten angezeigt werden.

Die Einstellung ist leicht anzupassen.

Im Firefox > Einstellungen > Inhalt > Sprachen > Bevorzugte Sprachen für die Darstellung von Websites wählen.
Dort > Wählen Sie eine Sprache zum Hinzufügen aus.

Darin die fehlende Deutsch/Deutschland [de-de] und falls auch nicht vorhanden, Deutsch [de] hinzufügen, und anschliessend mit > Nach oben / Nach unten, Deutsch [de] an die erste Position und Deutsch/Deutschland [de-de] an die zweite Position verschieben.

Danach sollten Internationale Seiten automatisch in Deutsch erscheinen. Sofern die Web Seite diese Meta-Daten richtig auswertet.

Keine Vorschaubilder mit Nemo

Seit Update auf Cinnamon 2.0.x unter Linux Mint 13 werden mit dem Dateimanger Nemo keine Vorschau Bilder (Thumbnails) mehr erstellt.
Stattdessen werden nur die Standard Icons angezeigt.
Dieses Problem lässt sich leicht lösen :-)

Dazu löscht man den Ordner .thumbnails in seinem Userverzeichnis (Persönlicher Ordner)

rm -rf .thumbnails


anschliessend legt man einen Link auf .cache/thumbnails

ln -s .cache/thumbnails .thumbnails


Danach dürfte das Problem behoben sein und Nemo zeigt wieder Bilder / PDF und weitere Vorschauen an.

Festplatten schlafen legen

Gerade wenn man mehrere Festplatten (HDD's / SSD's) in seinem Computer verbaut hat, kann es vom Strom Verbrauch interessant sein, die Festplatte(n) die nicht regelmässig gebraucht werden, abzuschalten. Gerade wenn auf einer HD nur z.B. Backup oder nicht oft gebrauchte Daten liegen ist es sinnvoll diese nach einer weile des Nichtgebrauchs auszuschalten. (in den Standby Zustand zu versetzen)
Um zu prüfen in welchem Aktivitätszustand sich eine Festplatte befindet, kann man diesen mit

sudo hdparm -C /dev/sda


überprüfen. (sda ist die erste HD, sdb die zweite, sdc die dritte... usw.)

Mit diesem Befehl kann man eine Festplatte Standby schalten.

sudo hdparm -Y /dev/sda


Um die Festplatte(n) automatisch auszuschalten, bearbeitet man die Datei im Dateisystem > /etc/hdparm.conf (als Root (Admin) öffnen) und fügt folgendes, je nach Anzahl der Festplatten, ein.

/dev/sda {
apm = 254                      # Netzbetrieb
apm_battery = 128        # Batteriebetrieb
spindown_time = 240
}

/dev/sdb {
apm = 254                      # Netzbetrieb
apm_battery = 128        # Batteriebetrieb
spindown_time = 240
}


Die Platten werden jeweils 20 Minuten nach dem letzten Zugriff abgeschaltet. Wenn auf eine Platte zugegriffen wird, startet sie wieder automatisch. Dies ist eine kleine Möglichkeit den Stromverbrauch und evtl. auch den Geräuschpegel zu senken. Die Boot Platte (idr. sda) kann man getrost ebenfalls ausschalten lassen. Warum soll, wenn über längere Zeit auf dem Rechner nichts passiert, die Festplatte ungenutzt weiter laufen?

Dies kann übrigens ab Linux Mint 17 Qiana, bequem über Menü > Einstellungen > Laufwerke >  in den Laufwerkseinstellungen >  Bereitschaft, eingestellt werden. Ebenso der Schreib-Cache und die APM / AAPM Einstellungen.

Schnellerer Programm Start mit Preload

Um häufig genutzte Progamme, z.B. Firefox / Thunderbird / Dateimanger / LibreOffice usw., schneller zu starten empfiehlt sich das Paket Preload wenn man mindestens 1GB Speicher (RAM) in seinem Rechner zur Verfügung hat.
Das System-Programm analysiert die Programm-Starts und legt Cache Daten im Speicher, zum schnelleren Start an.
Nach einiger Zeit werden häufig genutzte Programme schneller gestartet.
Die Installation:
In der Synaptic-Paketverwaltung das Paket preload suchen und instalieren. (Ist im Mint / Ubuntu Standard Repository enthalten)
oder per Terminal mit folgendem Befehl

sudo apt-get install preload


Das Tool benötigt im allgemeinen keine Einstellungen und Parameter und ist sofort nach der Installation aktiv.

Google deutsch zu Firefox

Der Linux Mint Firefox hat Standardmässig keine Google Suche im Suchfenster des Browsers.
Um die auch Google in der Suche zu haben, kann man das über diese Seite einfach hinzufügen

externer LinkGoogle zur Firefox Suche


Anschliessend unten im Bereich >Commercial Engines, Google auswählen.
Nun in das Suchfenster auf das + clicken und >Google hinzufügen. Anschliessend hat man auch Google als Suchmaschine zur Auswahl. Um Google zur Standard Suchmaschine zu machen, auf die Lupe im Suchfeld clicken, >Sucheinstellungen ändern und die gewünschte Suchmaschine in Standardsuchmaschine auswählen.
Wer nicht immer mitgetriggert werden möchte, dem empfehle ich
externer LinkStartpage.com

Sperrbilschirm nach System Start akivieren

Der normale Weg seinen Desktop unter Linux vor unbefugten Zugriffen zu schützen ist das Login beim System Start. Der Nachteil dabei ist, der Desktop und auch alle Programme die sich in Startprogramme befinden, werden erst nach erfolgreichem Login gestartet. Somit kann es je nach Umfang eine Weile dauern, bis das System arbeitsfertig gestartet ist.

Wenn man nur einen einzelnen User (Nutzer) auf dem Rechner angelegt hat, und nicht die User beim Start wechseln muss, gibt es einen eleganteren Weg. Ausserdem braucht man dann nur noch sein Passwort eingeben, ohne erst den User auszuwählen.

Einfach beim Start des Rechners die Desktop Sperre (lock) aktivieren.
Dazu legt man einen neuen Starter in > Menü > Einstellungen > Startprogramme mit folgendem Inhalt an.
Name: Bildschirm sperren. Befehl: Je nach genutztem Desktop

Unter Linux Cinnamon

sh -c "sleep 5; cinnamon-screensaver-command --lock"


Unter Linux Mate

sh -c "sleep 5; mate-screensaver-command --lock"

 

Unter anderen Gnome-Desktops

sh -c "sleep 5; gnome-screensaver-command --lock"


sleep bewirkt eine kleine Pause von 5 Sekunden, bis der Befehl ausgeführt wird. Den Wert kann man vergrössern, wenn der Sperrbildschirm beim Start nicht gestartet wird.

Sollte man das einloggen beim Systemstart noch nicht automatisiert haben, kann man das unter Menü > Einstellungen > Anmeldefenster > Tab Sicherheit bzw. Auto login nachholen.

Somit sollte das System nun nach dem Start den Sperr-Bildschirm starten und im Hintergrund wird schon der Desktop fertig geladen, damit man sofort nach Freischaltung das System nutzen kann.

Sperrbildschirm Hintergrund anpassen

Wem das Standard Sperrbildschirm Hintergrund Bild von Linux Mint Mate nicht gefällt, kann das Bild gegen ein passendes austauschen.
im Verzeichnis Dateisystem > /usr/share/backgrounds/linuxmint (den Ordner als Root/Adminstrator öffnen) befindet sich eine
Verknüpfung mit dem Namen > default_background.jpg  Diese Verknüpfung am besten umbenennen (F2) z.B. alt-default_background.jpg

Anschliessend das eigene Hintergrund Bild für den Sperr Bildschirm dort hinein kopieren, und zu default_background.jpg umbennen.
Nun sollte das eigene Hintergrundbild bei der Passwort-Eingabe der Bildschirmsperre erscheinen.

Mozilla Umzug von Windows zu Linux / Linux zu Linux

Der Daten Umzug von Mozilla Firefox und Mozilla Thunderbird von Windows und Linux zu Linux ist einfach zu realisieren.

Um die gesamten Einstellungen von Firefox und Thunderbird zu transferieren und alle seine Lesezeichen, Passworte, E-Mail Konten, Kontakte und Add-Ons unter Linux weiter zu nutzen, ohne alles neu anlegen zu müssen, öffnet man sein User-Verzeichnis unter Windows,

Dokumente und Einstellungen / Benutzer \<Username>\Anwendungsdaten / Appdata\  (bei xp) +\Roaming\  bei Windows Vista, Windows7, Windows8, Windows8.1, Windows10
(Versteckte Ordner, ggf. erst in Ansicht / Ordner Ansicht > Optionen > Ansicht sichtbar machen.)

und kopiert die ProfilOrdner Mozilla und Thunderbird in sein Linux User Verzeichnis (Persönlicher Ordner)

Im Dateimanager
mit Strg-h die versteckten Daten sichtbar machen (beginnen mit .)

Die Ordner .mozilla und .thunderbird löschen oder umbenennen. (bisherige Profil Einstellungen)

die neuen Ordner von

Mozilla zu .mozilla


und

Thunderbird zu .thunderbird


in Kleinschreibung umbenennen. (. davor)

Den Ordner .mozilla öffnen und die Unterordner

Extensions zu extensions


und

Firefox zu firefox


in Kleinschreibung umbenennen.

weiteres umbennen ist bei .thunderbird idr. nicht notwendig

Thats all.. :-)
Firefox und Thunderbird starten und alles ist wieder da.
Ausnahme: Add-ons die explizit nur unter Windows laufen. (falls solche installert wurden.)

Ebenso, durch sichern und kopieren des .mozilla und .thunderbird Profil Ordners, kann man eine vorhandene Konfiguration auf ein neues Linux System übernehmen oder die Daten sichern.